Autor: Heidi Hagemann

Vorlesen macht einfach Spaß

Die Margarethe Krupp-Stiftung hat ein Herz für Kinder, besonders wenn es ums Vorlesen geht. An der Schule an der Waldlehne gab es wieder einen Wettbewerb und alle Schüler ersten bis zur vierten Klassen bekamen ein großes Lob von Schulleiterin Christel Mueller.

Auch Jochen Biefang, der bei der Margarethe Krupp-Stiftung als Prokurist arbeitet, war begeistert von der super Leistung: „Die Qualität des Vorlesens hat mich sehr beeindruckt.“

Jede Klasse hatte zunächst für sich die erste Runde des Wettbewerb bestritten. Die Kinder durften sich dabei eine Passage aus ihrem Lieblingskinderbuch auswählen und dann drei Minuten daraus vorlesen. Vorher hatten sie natürlich fleißig Zuhause geübt. In der zweiten Runde traten dann die drei Klassenbesten der jeweiligen Stufe gegeneinander an. In der Endrunde wurden die besten Drei aus jeder Stufe ermittelt.

Nach den Osterferien findet in der Turnhalle die Siegerehrung statt. Zur Belohnung gibt es von der Margarethe-Krupp-Stiftung tolle Präsente, zum Beispiel das beliebte Memory-Spiel mit Motiven von der Siedlung. Jedes Kind erhält zudem einen Buchgutschein, gesponsert durch den Förderverein der Grundschule an der Waldlehne.

Auf dem Foto rechts (v.li.): Klassenlehrerin 2a Anke Pirsig, Erzieherin Sylvia Monzel, Prokurist Jochen Biefang (Margarethe-Krupp-Stiftung), Schulleiterin Christel Mueller sowie die Drittklässlerinnen Ida, Mats und Isabella. Bild: HW

Die besten Radieschen der Welt

MKS ermöglicht Schule an der Waldlehne einen grünen Daumen

„Das hat so gut geschmeckt!“ Nicht nur Piet, 8 Jahre, aus der Klasse 3b ist ganz begeistert vom neuen Schulprojekt. Zusammen mit der gemeinnützigen GmbH „Ackerhelden machen Schule“ wurden im Sommer eifrig Bretter verschraubt und Säcke mit Blumenerde geleert, damit es auch zügig losgehen konnte mit der Bepflanzung der neuen Hochbeete im Schulgarten.

Die Schule an der Waldlehne auf der Margarethenhöhe freut sich einmal mehr über die gelungene Zusammenarbeit mit der Margarethe Krupp-Stiftung, die dieses Mal dafür sorgt, dass die Grundschüler hautnah erfahren können, was es braucht, um köstlichen Salat, schmackhafte Petersilie und die weltbesten Radieschen zu ernten. Nur der aktuell pflückfertige Grünkohl wurde leider extern vom Schulgelände gemopst. Doch das hält die Kinder nicht von ihrem „Projekt Hochbeet“ ab!

„Die Radieschen haben wir nach der Ernte alle hingelegt und jeder konnte sich ein paar nehmen“, erinnert sich Jonah, 8 Jahre, aus der 3b. Im offenen Ganztag wurden dann die verschiedenen
Salatsorten verarbeitet und mit Begeisterung von den Kindern verputzt. Selbstgeerntet schmeckt eben doch viel besser als Ware aus dem Supermarkt.

Viele Schüler konnten auch bereits Erfahrung aus dem eigenen Garten mit in die Runde einbringen. „Wir haben zuhause Holunder und machen daraus Marmelade“, berichtet Philip, 9 Jahre, stolz.

Annette Borowsky ist Klassenlehrerin der 3b und hat die Schüler im vergangenen Sommer übernommen. Sie freute sich, gleich mit einem echten Highlight durchstarten zu können. „So eine nette Aktion zum Start ist natürlich toll“, betont sie. Die Beete wurden selbstverständlich auch im Unterricht zum Thema gemacht.

Bei der Pflege haben sich alle Kinder sehr engagiert. Mit Gießkannen kümmerten sie sich regelmäßig um die Bewässerung der jungen Pflanzen und freuten sich über jeden Wachstumsfortschritt, den sie live miterleben konnten. Und auch die Ernte ging gemeinsam „ruckzuck“.

„Die Ackerhelden haben das sehr gut gemacht“, bewertet Noah, 9 Jahre, die gelungene Aktion. Und auch die Margarethe Krupp-Stiftung erhält eine Menge Lob für ihr Engagement, das nun bereits über Jahre hinweg besteht.

Foto: Die Schüler der Klasse 3b der Grundschule an der Waldlehne und ihre Klassenlehrerin Annette Borowsky kümmern sich liebevoll um die Hochbeete im Schulgarten.

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